Schwindelprinzen, Bettelkurse

Feuilleton | aus FALTER 12/11 vom 23.03.2011

Das Filmarchiv zeigt das wunderliche Werk des Hans-Christof Stenzel

Werkschau: Joachim Schätz

Kennengelernt hat Gebhard Hölzl den Filmemacher Hans-Christof Stenzel 1989 in dessen kleiner Münchener Wohnung. Zwischen Wohnzimmer und Toilette, erinnerte sich der Filmjournalist vergangenen Freitag bei der Eröffnung der von ihm kuratierten Stenzel-Retrospektive, gab es keine Wand, nur einen Vorhang. Das habe auch seine Richtigkeit gehabt, findet Hölzl heute: Zwischen Werk und Leben hätte Stenzel ja auch nie getrennt.

Tatsächlich ist die Filmproduktion der Stenzels - seit 1964 arbeitet Hans-Christof eng mit seiner zweiten Frau und Cutterin Rosemarie Stenzel-Quast zusammen - nicht zuletzt eine Sache der Freundschaftspflege.

Eine eigene Clique hat sich nie um den gebürtigen Berliner versammelt. Aber wer die Ordnung in seiner verwirrenden Filmografie erkennen will, geht am besten von den dahinterliegenden Begegnungen aus. Zum Beispiel mit dem bayerischen Schriftsteller Karl Günther Hufnagel,

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