7 Sachen die Sie über die Sommerzeitumstellung wissen sollten

Stadtleben | aus FALTER 12/11 vom 23.03.2011

Seit wann gibt es denn die "Sommerzeit“?

Hmmm. Nicht ganz einfach. 1916 wurde sie hierzulande eingeführt, galt aber nur fünf Jahre. Wieder etabliert wurde sie im Kriegsjahr 1940, bis 1942 wurden die Uhren dann gar nicht mehr zurückgestellt. Nach Kriegsende gab es noch bis 1948 eine Sommerzeit. Erst 1980 wurde sie - gemeinsam mit Deutschland - bis Ende September wieder eingeführt. Seit 1996 geht die Sommerzeit EU-weit bis Ende Oktober.

Wann wird denn umgestellt?

Immer am letzten Sonntag im März.

Also an diesem Sonntag.

Bingo.

Und was genau ist da zu tun?

Punkt zwei Uhr früh werden die Uhren um eine Stunde vorgestellt. Aber Sie können das natürlich auch erst nach dem Aufstehen machen - falls Ihre Uhr keine Funkuhrautomatik hat. Computer schaffen die Sommerzeitumstellung in der Regel eigentlich von ganz alleine.

Und was soll der Quatsch?

Gute Frage, die Kritiker der Sommerzeit auch gerne stellen. Ursprünglich erhoffte man sich mit der Umstellung mehr Tageslicht während der produktiven Phase - das würde Energie sparen helfen. Nun spart man zwar abends Strom, dafür heizt man morgens in den Monaten März und April umso mehr. Angeblich steigt damit sogar der Energieverbrauch.

Lohnt sich denn die Rechnerei?

Eigentlich wäre es jetzt erst sechs Uhr, werden nächsten Montag wieder viele sagen, wenn die Uhren schon sieben zeigen. Sparen Sie sich das, es bringt nämlich nichts. Die innere Uhr wird sich bald daran gewöhnen.

Ja ja, und uns wird eine Stunde gestohlen.

Keine Sorge: Am letzten Sonntag im Oktober um drei Uhr früh bekommen Sie Ihre Stunde wieder zurück.


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