Wien, wo es isst

Downtown Gersthof: Großes Einst, großes Jetzt

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 12/11 vom 23.03.2011

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Gersthof ist zwar schon ein bisschen Cottage, aber halt nicht ganz so Cottage wie die wirklichen Cottages. Was aber auch nichts daran änderte, dass die einst glorreichen kulinarischen Zeiten - der Sailer war eine der ersten Adressen der Neuen Wiener Küche, der Johanneshof ließ Ansätze von Haute Cuisine erkennen - vorbei sind.

13 Gänge um 34 Euro

Aber vor gar nicht langer Zeit startete eine neue glorreiche Zeit, beginnend mit dem urigen, kleinen Wirtshaus Freyenstein, das Eva Homolka vor zweieinhalb Jahren übernahm. Mit Meinrad Neunkirchner engagierte sie einen der wenigen großen Köche des Landes. Speisekarte ließ man bald bleiben, stattdessen wird ein Menü aus etwa zwölf Miniaturgängen serviert, irrsinnig gut, irrsinnig saisonal (wenn die Wildkräuter und -gemüse aktuell werden, hat Neunkirchner seine beste Zeit!) und irrsinnig günstig: Das Menü kostet € 34,-, das gibt es außer bei Petz am Badeschiff kaum wo sonst in Europa. Die Weinkarte


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