Die Helden von der Grazer Burg

Steiermark | aus FALTER 12/11 vom 23.03.2011

Was man tun müsste, statt "Sparpakete“ zu schnüren ... und wo tatsächlich gekürzt wird:

Analyse: Norbert Mappes-Niediek

Muss die Steiermark wirklich sparen?

Jedenfalls gibt das Land mehr aus, als es einnimmt. Der Satz, zu dem die Landesschulden verzinst werden, liegt seit Jahren höher als das Wirtschaftswachstum. Daraus folgt: Selbst ohne neue Kreditaufnahme wächst die Schuldenlast von Jahr zu Jahr.

Ist das Land nicht reich?

Doch, aber es kommt an den Reichtum nicht heran. Das Land darf nämlich nicht nach eigenem Gutdünken Steuern erheben. Eine Gebühr für den Kindergartenbesuch ist schon beschlossen. Man könnte zum Beispiel auch die Gebühr auf die Spielautomaten in den Wettcafés um vierzig Prozent erhöhen und so auf Wiener Niveau bringen. Oder die Jagdabgabe verdoppeln, damit Prinzen und Exzellenzen ein wenig tiefer in die Schatulle greifen müssen. Alle möglichen Gebührenerhöhungen zusammen entschärfen das Budgetproblem des Landes, lösen es aber nicht.

Ist das Sparpaket


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