Von der Ökonomie der Kunst

Steiermark | aus FALTER 12/11 vom 23.03.2011

Diagonale I Richard Wilhelmer hat seinen Spielfilm "Adams Ende“ beinahe im Alleingang hergestellt

Porträt: Maria Motter

Tausend Fotos hat Richard Wilhelmer in seinen ersten Kurzfilm gepackt. Als "The Golden Foretaste of Heaven“ 2009 auf der Diagonale Premiere hatte, war das Publikum teils höchst amüsiert und teils sehr verblüfft. In verführerischer Ästhetik mimten Mädchen Trümmerfrauen einer Zukunft, in einer Stadt nach der Apokalypse. Robert Stadlober rollte in einem Panzer durch ein menschenleeres Berlin, begleitet von der elektronischen Klangkulisse Alec Empires. So etwas hatte man lange nicht gesehen, da traute sich einer was.

Richard Wilhelmer liebt das Spiel mit Genres. Der 27-jährige gebürtige Judenburger ist so talentiert, dass man sich seiner Kunst nicht sicher ist. Diese Woche ist sein Spielfilmdebüt "Adams Ende“ auf der Diagonale erstmals in Österreich zu sehen, im Experimentalfilmprogramm läuft sein fünfminütiges Werk "Strange Love“.

Jede seiner bisherigen


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