Flacher Blick in die Fundgrube

Steiermark | aus FALTER 12/11 vom 23.03.2011

Diagonale II "Wir sind in die Welt gevögelt und können nicht fliegen“ versucht ein Porträt von Werner Schwab

Filmkritik: Paul Pechmann

Günter Schilhans TV-Nachruf "Endlich tot, endlich keine Luft mehr“ und das ein Jahr nach Schwabs Tod erschienene Buch "Seele brennt“ von Helmut Schödel sind bis heute die maßgeblichen Veröffentlichungen zum Leben des Grazer Dichters geblieben. Nun treten mit Stephan Bergmann und Janis Mazuch zwei Filmschaffende der Kölner Kunsthochschule für Medien auf den Plan, um Werner Schwab zu porträtieren. Beide sind um die dreißig, gehören somit einer Generation an, für die der 1994 Verstorbene neu zu entdecken ist.

Schwab hätte die Gabe gehabt, den Leuten zuzuhören, weil er sich selbst nicht so wichtig genommen hätte, erzählt der Regisseur Ernst M. Binder im Film "Wir sind in die Welt gevögelt und können nicht fliegen“, dessen zurückhaltende Erzählweise den Modus des Zuhörens auf besondere Weise akzentuiert: Die von Bergmann und Mazuch


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