Nachgetragen  

Politik | aus FALTER 13/11 vom 30.03.2011

Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Das Verdrängte der Demokratie: Philip Manow in Wien

Isolde Charim

Jede Gesellschaftsordnung hat auch irrationale Elemente. Selbst die Demokratie, die sich für durchgängig vernünftig hält. Deshalb sind solche nicht-rationalen Energien in der Demokratie prinzipiell eher unsichtbar. Geben tut es sie aber sehr wohl. In seinem neuen Buch, "Politische Ursprungsphantasien“, versucht Philip Manow, Professor für politische Theorie in Bremen und Leiter der wirtschaftswissenschaftlichen Abteilung am Zentrum für Sozialpolitik, diesen blinden Fleck unseres politischen Systems sichtbar zu machen.

Manows Forschungsschwerpunkte reichen von politischer Ökonomie, den Vergleich verschiedener Wohlfahrtsstaaten über das politische System der Bundesrepublik bis hin zur europäischen Integration. Vor seiner Berufung an die Uni Bremen war Manow an den Universitäten Heidelberg und Konstanz sowie am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung


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