"Ein Kino muss seinen Charakter vermarkten können“

Feuilleton | aus FALTER 13/11 vom 30.03.2011

 Johannes Wegenstein, Geschäftsführer der Wiener Kinos Top und Schikaneder, sieht wenig Grund zur Sorge. Mit ihrer Mischung aus eigenständiger Programmierung und Szenelokalbetrieb haben sich beide Häuser ein junges Stammpublikum erarbeitet. Im folgenden Gespräch erklärt Wegenstein, warum eine makellose Projektion für ihn nicht die Hauptsache eines Kinobetriebs ist.

Falter: Top-Kino und Schikaneder scheinen auf der Homepage der IG Programmkino nicht auf. Wieso?

Johannes Wegenstein: Wahrscheinlich haben die Herren, die diese IG bei der letzten Viennale aus dem Ärmel geschüttelt haben, befunden, dass wir nicht zur Elite gehören. Geärgert hat mich, dass wir nicht einmal eingeladen wurden zu dem Podiumsgespräch, bei dem die IG vorgestellt wurde. Prinzipiell sind wir aber nicht ausgeschlossen. Die IG muss ja erst zu einem Verein gemacht werden, und dann steht es uns frei, teilzunehmen oder nicht.

Bei Schikaneder und Top-Kino sind Kino und Bar quasi gleichberechtigt. Könnten Ihre Häuser

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