"Ich bin nicht einer für alle“

Feuilleton | aus FALTER 13/11 vom 30.03.2011

Herbert Grönemeyer über sein Album "Schiffsverkehr“, die deutsche Sprache, seine Beliebtheit und seine Eitelkeit

Interview: Sebastian Fasthuber

Mit dem Album "Schiffsverkehr“ wollte Herbert Grönemeyer nicht nur seine Fans, sondern vor allem sich selbst überraschen. Natürlich ist trotzdem ein unverkennbares Grönemeyer-Werk herausgekommen. Der Falter traf den sympathischen Sänger in einem Ringstraßen-Hotel bei Cola und Wasser.

Falter: "Ein neues Album von Herbert Grönemeyer ist immer ein Kraftakt“, steht in der Presseinfo zu "Schiffsverkehr“. Um im Bild zu bleiben: Muss der alte Dampfer erst wieder Fahrt aufnehmen?

Herbert Grönemeyer: Diese Pressetexte stammen von meiner Plattenfirma. Da schreibt immer jemand einen sehr eloquenten Text. Für mich ist ein neues Album einfach der nächste Schritt. Als alter Dampfer fühle ich mich noch nicht. Die Frage ist eher: Fällt einem was ein? Hat es eine Farbe, die ich noch nicht hatte? Oder ist es nur ein Aufguss?

Nach über 30 Jahren


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