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Stadtleben | aus FALTER 13/11 vom 30.03.2011

Koch-Philosoph-Performer Roman Steger vermittelt Genuss am Beispiel der Karotte

Gerichtsbericht: Nina Kaltenbrunner

Wer kocht und einlädt, ist beliebt. Diese Erfahrung machte der Schauspieler Roman Steger in seinen Mittzwanzigern und wurde Koch. Zur Absicherung. Eigentlich dachte er, er sei Kabarettist - seine Programme hießen "cremig“, "kohlköpfig“ oder "Gurkenstück“ - aber im Grunde beschrieb er Bilder, erzählt Steger. Bilder und Assoziationen sind nun die Ausgangspunkte für seine Kochkurse, "Caterings“ und Genusswanderungen durch Wald oder die Stadt, die er im Rahmen seiner vor zwei Jahren gegründeten Genussschule veranstaltet.

Wobei Schule hier nicht im pädagogischen Sinn zu verstehen ist, Steger bildet keine Köche aus, vergibt keine Noten. Er versucht, Genuss über die sinnliche Wahrnehmung zu vermitteln - und ganz nebenbei auch grundlegende Kochkenntnisse weiterzugeben. Am Beispiel der Karotte zum Beispiel. Für den Falter hat Steger ein Gericht mit Karottenpüree, Erbsen-Grapefruit-Gemüse


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