Wien, wo es isst  

Volksopernviertel: Schinkenrolle im Land des Lächelns

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 13/11 vom 30.03.2011

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Warum sich Wirtshäuser an einer Stelle so ballen und an anderen, nicht weniger appetitlichen Orten gar nicht, ist ja eines der größten Rätsel der Menschheit. Und kann in Ermangelung einer sozio-ethno-analytischen Erklärung nur auf Erdstrahlung oder Ufo-Sichtungen zurückgeführt werden.

Fischmenü & Schinkenrolle

Die zwei jetzt weder überaus langen noch über die Maßen attraktiven Straßenzüge Fuchsthaller- und Sechsschimmelgasse scheinen da aber etwas zu haben, was die gastronomische Branche magisch anzog und anzieht, und dass das die Volksoper am einen und die zum Spar denaturierte Markthalle am anderen Ende ist, glaub ich einfach nicht.

Fangen wir "oben“ an, und zwar mit dem Tibet, einem jetzt auch schon seit 14 Jahren hier ansässigen tibetanischen Lokal und Kulturzentrum. Man bekommt hier nicht nur die - recht einfache, frugale - tibetische Küche zu essen, sondern auch Tee zu kaufen. Hinten um die Volksoper herum gelangt man dann zu Kim kocht,

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