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Stadtleben | aus FALTER 13/11 vom 30.03.2011

Das österreichische Paradoxon: In einer Fremdenverkehrshauptstadt haben die Restaurants von Hotels bei den Eingeborenen den voll schlechten Stand. Wer die Wiener kennt, wundert sich darüber natürlich nicht, denn: Das sind meist Häuser internationaler Ketten, die Bediensteten daher oftmals Ausländer (Schock!), die Speisekarte an einer internationalen Klientel orientiert (Hilfe!) und der Service korrekt, nicht aber unterwürfig und schmähbehaftet (neinnn!). Die Tendenz ist derzeit übrigens tragisch, das einst grandiose Prinz Eugen im Hilton wurde zum irrelevanten S’parks, das Korso im Bristol nach Gerers Weggang zum Hotelrestaurant, das Schwarzenberg hat schon lange zu, das Imperial ist primär teuer. Interessante Ausnahmen gibt’s hier:

At Eight Der untrüglichen Frühstücksraumgestaltung versucht man mit Dekoveränderung im Lauf des Tages entgegenzuwirken. Aber egal, die Küche ist erstklassig, leicht, aromatisch, modern.

1., Kärntner Ring 8/The Ring Hotel Vienna,

Tel. 221 22-3830,


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