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Oida! Wiener Ghetto-Rap als Identitätsstifter Helden von Morgen

Lexikon | aus FALTER 14/11 vom 06.04.2011

Rap als Gradmesser der Lebensverhältnisse von jugendlichen Migranten? Im Rahmen der Podiumsdiskussion "Kanak_innenrap als Intervention in migrationspolitische Debatten“ thematisieren Experten und Protagonisten die Straßenkultur als künstlerische Selbstermächtigung einer Generation zwischen zwei Stühlen. Die gewaltvolle Sprache inklusive sexistischer und homophober Tendenzen dient als Ventil für Jugendliche, die sich damit einen Raum abseits von traditionell-wertorientierter Familie und skeptischen Blicken eines xenophoben Alltagsumfelds erobern. Der Sprechgesang wird zum kritischen Sprachrohr ihrer sozialen Ausgrenzung. Inwiefern hat Hip-Hop in Österreich aber auch Politisierungspotenzial? Können Rapprojekte zur antirassistischen Bewusstseinsbildung beitragen und verstehen sie sich als Teil der Kämpfe der Migration? BK

Kunsthalle Exnergasse im Wuk, Mi 19.00


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