Kommentar 

Sparkurs in der Forschung: Obrigkeit schlägt Öffentlichkeit

Wissenschaftspolitik

Hubert Christian Ehalt | Falter & Meinung | aus FALTER 14/11 vom 06.04.2011

Das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung eliminiert das Budget für die Förderung von Publikationen und Symposien und führt damit einen entscheidenden Schlag gegen die in Österreich ohnedies unterentwickelte Öffentlichkeit.

Die Bundesregierung hatte sich bei Regierungsantritt zunächst zur uneingeschränkten Förderung von Wissenschaft, Forschung und Innovation bekannt. Seither führt sie im diametralen Gegensatz zu dieser Ankündigung ein Rückzugsgefecht von Streichung zu Streichung. Zuerst das Desaster der Universitätsfinanzierung; dann die Streichung der Förderung für die außeruniversitären Institute, die für die Entwicklung von Demokratie und Zivilgesellschaft in Österreich so wichtig waren und sind, und nun die Streichung der Mittel des Ministeriums für Publikationen und Symposien.

Publikationen sind der Hauptindikator für die Leistungsfähigkeit der Forschung, sie sind die zentrale Kommunikationsinstanz innerhalb der Wissenschaft, sie repräsentieren die Qualität

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