"Man musste Gewalt einsetzen“

Politik | aus FALTER 14/11 vom 06.04.2011

Daniel Cohn-Bendit, der "Monsieur Europe“ der Grünen, über die Wahltriumphe seiner Partei und die Notwendigkeit eines Krieges gegen Gaddafi

Interview: Robert Misik

Die Grünen gewinnen Wahlen - in Deutschland. Was bedeutet das für die Politik? Wird sie grüner? Wie wird sich die Welt nach Fukushima ändern? Und wieso ist der Einsatz militärischer Gewalt in Afrika für einen Grünen zulässig? Der deutsch-französische EU-Abgeordnete, Fernsehmoderator und Publizist Daniel Cohn-Bendit zählt zu den geistigen Anführern der europäischen Grünbewegung. Ein Gespräch über Macht, grüne Mythen und militärische Einsätze im Namen der Menschenrechte

Falter: Die Grünen erreichen in Deutschland historische Höchstwerte - stimmt Sie das euphorisch?

Daniel Cohn-Bendit: Die Grünen schon, mich nicht. Denn ich empfinde es schon auch als ernüchternd, dass es einer solchen Katastrophe wie der von Fukushima bedurft hat, damit so ein Durchbruch möglich wurde. Klar, die Grünen sind jetzt schon seit

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