Ein Schock, den niemand braucht

Politik | aus FALTER 14/11 vom 06.04.2011

Griechenlands Krise und die Rettungsversuche der EU: warum ein Zerfall der Währungsunion katastrophale Folgen für uns hätte

Analyse: Marianne Kager

Der permanente Kriseninterventionsmechanismus für die Eurozone ist beschlossen. Ob damit die Euro-Verschuldungskrise "permanent“ abgewendet werden kann, sei dahingestellt. Das wird nur dann der Fall sein, wenn sich die Euroländer zu einer Politik der Konvergenz durchringen, was nichts anderes heißt als eine bessere Abstimmung der nationalen Wirtschaftspolitik zwischen den Mitgliedsstaaten.

Mit dem Rettungsfonds hat man Zeit gewonnen. Man kann ihn als einen Akt der Solidarität zwischen den Mitgliedsstaaten sehen (man hilft den in Schwierigkeiten geratenen Ländern), aber man kann ihn auch als einen Akt der Vernunft erachten. Dies deswegen, weil jede andere Lösung, jedem der Mitgliedsstaaten mehr geschadet hätte als die Kosten von im worst case schlagend werdenden Garantien.

Was wären denn die Alternativen? Der Staatsbankrott der in Schwierigkeiten


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