Nachgetragen  

Politik | aus FALTER 14/11 vom 06.04.2011

Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Güterkonflikt Inzersdorf: erster Praxistest für die regierende Bürgerpartei

Joseph Gepp

Bei Großprojekten über Bürger "drüberzufahren“, diesen Vorwurf machte man stets Rudolf Schicker. Die Grünen forderten vom Planungsstadtrat der vormaligen SPÖ-Alleinregierung unentwegt Bürgerbeteiligung. Nun sind sie als Koalitionspartner in der Position, ihre Ansprüche wahrzumachen.

Ein erster Praxistest endete vergangene Woche, als die Zwischenergebnisse eines runden Tischs von Bürgern, ÖBB und Bezirken präsentiert wurden. Es geht um den Bau des Güterbahnhofs Inzersdorf. Um Konflikte zu entschärfen, wurden eine Bürgerinitiative und nahe Kleingartenvereine in einer bisher nie praktizierten Art in die Planung eingebunden. Begonnen hat das noch unter der alten Stadtregierung, die neue schrieb es Ende 2010 als Vorbild für künftige Prozesse ins Koalitionsabkommen.

Man einigte sich auf Maßnahmen gegen Baustellenlärm und -staub.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige