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Medien | aus FALTER 14/11 vom 06.04.2011

Der Standard siedelt doch Die Print- und Onlineredaktion des Standard soll noch in diesem Jahr von ihrem Stammsitz in der Herrengasse in der Wiener Innenstadt in ein neues Büro übersiedeln, und zwar in das Bank-Austria-Gebäude in der Vorderen Zollamtsstraße Nummer 13, erfuhr der Falter. Standard-Geschäftsführer Wolfgang Bergmann sagt dazu: "Bestätigen kann ich das erst, wenn es fix ist. So weit sind wir noch nicht.“

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Milliarden Euro Umsatz machte Gruner + Jahr 2010. Damit konnte der deutsche Medienkonzern (Stern, Neon, Geo) seinen Umsatz leicht steigern und verdient operativ wieder mehr als vor der Krise.

Warten auf ORF 3 Der Sendestart von ORF 3, wie der neue Spartenkanal für Information und Kultur heißen soll, verzögert sich möglicherweise. Die Auftragsvorprüfung der Medienbehörde KommAustria ist noch nicht abgeschlossen, für den geplanten Start am 1. Mai könnte es knapp werden. Unterdessen gehen die Programmplanungen weiter. Erste Gespräche über die Übertragung der Plenarsitzungen im Parlament sollen schon geführt worden sein.

Wirbel um Twitter Seit kurzem twittert der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert. Dort kündigte er etwa an, dass die Bundeskanzlerin im Juni nach Washington reisen würde. Einigen Redakteuren behagt das nicht. Bei einer Pressekonferenz fragten sie nach, ob man sich als Journalist nun einen Twitter-Account zulegen müsse, um informiert zu sein. Die Häme aus dem Netz kam prompt. Journalisten hätten wohl Angst, ihren Informationsvorsprung gegenüber dem gemeinen Volk zu verlieren.


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