Schlecht gesehen, schlecht gesagt

Feuilleton | aus FALTER 14/11 vom 06.04.2011

Coline Serreaus "Good Food, Bad Food“ erweist der guten Sache einen schlechten Dienst

Filmkritik: Ralph Eue

Die Filmemacherin Coline Serreau gilt nicht erst seit "Drei Männer und ein Baby“ als Komödienregisseurin von Weltrang. Bekannt ist sie allerdings ebenso für ihre andere, kämpferische Seite - als hartgesottene Feministin bis zum heutigen Tag, als Regisseurin von Kurzfilmen für Amnesty International, für das Verbot von Landminen und gegen Gewalt in der Ehe. All diese engagierten Arbeiten sind geprägt von plakativem Alarmismus - hergestellt, um schnelle Handlungs- bzw. Spendenreflexe auszulösen.

Nun also "Good Food, Bad Food - Anleitung für eine bessere Landwirtschaft“. Ein langer Dokumentarfilm, der einen differenzierten Ton anzuschlagen verspricht und die Begegnung mit faszinierenden Persönlichkeiten in Aussicht stellt, die vielfältige und nachhaltige Lösungen für die intelligentere Nutzung der begrenzten Ressourcen unseres Planeten gefunden haben.

Dabei werden die kranken


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige