Nüchtern betrachtet

Ausflugsidylle mit Zwiebelschmalzbrot

Feuilleton | aus FALTER 14/11 vom 06.04.2011

Feuilletonchef Klaus Nüchtern berichtet aus seinem Leben. Die Kolumnen als Buch: www.falter.at

Ich hatte ja gewusst: Das wird schon noch. Manchmal braucht man wirklich bloß zu warten. Und diejenigen, denen es an Zuversicht und Gelassenheit gebricht (und mit denen man Nachsicht haben muss), hatte der Wettermann im Fernsehen schon am Freitagabend nachdrücklich dazu aufgefordert, am Wochenende bitte Outdoor-Aktivitäten aufs Programm zu setzen. Genau so sollen sich professionelle Wettermänner und -frauen verhalten! Das Wetter ankündigen kann ja bald einmal wer: "Es wird sonnig und warm.“ Ja. Eh. Bloß: Was folgt daraus? Aus einer Soseinsaussage lassen sich Handlungsmaximen nicht zwingend ableiten; es bedarf einer Setzung: "Gehet hin und fahret mit dem Rad nach Greifenstein!“ Also ließ sich mein innerer Freizeitmeteorologe vernehmen, und zumindest ich habe seiner Forderung Folge geleistet und dies keineswegs bereut. Auch der beste innere Freizeitmeteorologe ist freilich kein Garant


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