Was fährt denn da?  

Radstraße: Rad kommt vor Auto

Zum Thema Radstraße

Stadtleben | aus FALTER 14/11 vom 06.04.2011

Analyse: Christopher Wurmdobler

Als vergangenen Sonntag bei der ersten Wiener "Radparade“ geschätzte 5000 Radfahrerinnen und Radfahrer den Ring zwischen Rathaus- und Schwedenplatz füllten und befuhren, hatte das mit dem Konzept der Radstraße nur entfernt etwas zu tun. Wer ist schon mit Blasmusik und Blumenschmuck auf dem Rad unterwegs? Dennoch war die geballte Präsenz des Radverkehrs in der Stadt ganz schön beeindruckend. Und sie zeigte, dass hier in Zukunft jede Menge zu tun sein und noch viel Platz benötigt wird. Wann und ob die Radstraße im Wiener Verkehrsalltag Realität wird, ist allerdings noch unklar.

Wir erinnern uns: Die Radstraße zählt zu den Prestigeprojekten der Grünen in der Wiener Stadtregierung. Das Prinzip, wonach der Radverkehr gegenüber Autofahrern stets Vorrang hat, funktioniert in Städten wie München oder Berlin seit Jahren gut. In der deutschen Metropole übrigens nicht nur am Stadtrand, sondern auch in verkehrsreichen Bezirken wie Kreuzberg oder Mitte.

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