Wien, wo es isst  

Donaucity: Willkommen auf Mondbasis Alpha zwei

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 14/11 vom 06.04.2011

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Seltsame Gegend. Ein Betonsockel, den man über eine Autobahn gelegt und auf den man ein paar Hochhäuser draufgestellt hat. Der windigste Ort der Stadt, Kopfgeburt von Stadtplanern mit neuen Laptops. Skyline. Fast keines der Lokale, die es hier in den vergangenen Jahren versuchten, konnte lang überleben. Kein gutes Zeichen.

Aber auch in dieser Wüste herrscht Leben. Selbstverständlich und unbeirrt etwa die Café-Konditorei im Uno-Besucherzentrum. Rein kulinarisch jetzt nicht besonders besuchenswert, aber immerhin muss man durch eine Sicherheitsschleuse mit Gepäckdurchleuchtung, und wenn man im Schanigarten auf der Plaza sitzen will, sogar noch durch eine zweite. Schärf-Kaffee, belegte Brote, Torten und ein Regal, das Lübecker Marzipan und Mozartkugeln in geigenförmigen Schachteln bereithält, Zwischenwelt-Atmosphäre.

Espresso mit Ban Ki-moon

Das Uno-Restaurant ist leichter zugänglich, befindet sich nämlich im jetzt vier Jahre alten Arcotel Kaiserwasser.


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