Hundert Jahre Zeitausgleich

Befindlichkeitskolumne

Steiermark | aus FALTER 14/11 vom 06.04.2011

Setzen wir uns doch einfach zur Wehr!

Ein lauer Sommerabend, ein schlechtes Open Air am Mariahilfer Platz, Politiker mit blöden T-Shirts, wortwörtliche Unterhaltung von zahlenden Gästen im Café daneben: Zahlen bitte. Mir ist es zu laut. Es ist ja immer laut jetzt. Irgendwas. Mit dem Design. Letztens, wo sie demonstriert haben, das war auch laut. Wegen Afrika. Müssen sie bei uns demonstrieren. Weil: Das zahlen ja auch wir, von dem her, was die Verbrecher da machen. Die Politiker, unsere oder was? Naja, sicher. Von dem her, da gehört ein nasser Fetzen her, und müsstest du eigentlich sagen: Danke, auf Wiederschauen. Ja, aber das ist denen halt schön wurscht, am Oarsch vorbei, auf gut Deutsch. Na ja sicher. Wobei: mir ja auch. Der ganze Bahö. Ich brauch es nicht. Ich glaub aber, das war nicht wegen Afrika, sondern wegen dem Design. Ja. Und Japan ja auch. Sicher. Bauen eh bei uns jetzt dann auch eines. In der Mur. Die Verbrecher. Das ist halt wieder Lärm. Wobei: Wenn du es ruhig haben willst, dann musst du eh woanders hin. Preding. Gleinstätten. Steinerne Wehr. Von dem her gesehen, das passt schon. Aber: wohin man schaut, es geht eh um. Überall. Von dem her ist es ganz gut. Das passt schon, von dem her gesehen. Die Schwester ist ja auch mitmarschiert. Aber die ist von der Obersteiermark. Am Hauptbahnhof sind sie nicht mehr weggekommen. Und das war wirklich laut. Mein lieber Mann.


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