Vernissagen

Nebulöse Filmbilder zu improvisiertem Sound

Lexikon | aus FALTER 15/11 vom 13.04.2011

Ein zeitgenössisches Märchen“ nennt die Kunsthalle Wien den Werkzyklus "Cellar Door“ des 1979 geborenen Franzosen Loris Gréaud. Die die bereits an vier anderen Orten abgewandelt präsentierte Serie besteht aus einem Architekturprojekt, einer Oper, einem Film und einer Skulptur, wovon die beiden Letzteren nun im project space am Karlsplatz gezeigt werden. Für seinen Film "One Thousand Ways to Enter“ filmte der Künstler Rauchschwaden unter Wasser und spiegelte die entstandenen Bilder schließlich wie bei einem Rorschach-Test. Das begleitende, frei improvisierte Gitarrensolo stammt von dem Sonic-Youth-Musiker Lee Ranaldo. Die plastische Arbeit "The Great Book of Captions“ besteht nur aus eigenen Werkunterschriften früherer Ausstellungen. NS

Kunsthalle Wien project space, Do 14.4., 19.00; bis 7.6.


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