Schaltet endlich die böse Brombeere ab!

Falter & Meinung | aus FALTER 15/11 vom 13.04.2011

Müssen Spitzenpolitiker und Topmanager immer Helden sein? Was uns der Krankheitsfall Josef Pröll lehren sollte

Kommentar: Barbara Tóth

Was bringt mehr Aufmerksamkeit als ein omnipräsenter Politiker? Erraten. Ein völlig abwesender Politiker. Vizekanzler, Finanzminister und ÖVP-Parteichef Josef Pröll ist nach seinem schweren Lungeninfarkt seit bald vier Wochen öffentlich nicht verfügbar, und gerade deshalb füllen Spekulationen über die Zukunft des derzeit auf Kur Befindlichen die Blätter.

Mit welchem "Paukenschlag“ kehrt er zurück? Heißt die Justizressortchefin bald Maria Fekter und der Innenminister Karl-Heinz Kopf? Wird der Bankmanager Stephan Koren neuer Finanzminister, damit Pröll den Rücken frei hat, um in seiner Partei aufzuräumen? Es fehlt nur noch, dass seine Auszeit als besonders gefinkelter Winkelzug seiner Berater dargestellt wird, als eine Art Bootcamp zur ultimativen Parteirettung.

Wir könnten anhand der Krankencausa Pröll über das Fremd- und Selbstverständnis


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