Lauf in den Biergarten: Kohlehydrate, die man sich verdient hat

Stadtleben | aus FALTER 15/11 vom 13.04.2011

Wohin, wenn alles vorbei ist? Das "Finishpackage“ mit Obst, Studentenfutter, Mineralwasser und Tempo-Taschentüchern (!), das alle Marathon-Teilnehmer nach dem Zieleinlauf in der Hofburg bekommen, hält nicht lange vor. Vor allem nach der 42-Kilometer-Tortur. Doch auch wenn man "nur“ die halbe Distanz gelaufen ist oder sich die Strecke freundschaftlich staffelmäßig geteilt hat, kommt jetzt der große Hunger. Und der noch größere Durst. Von wegen Entspannung bei einer Massage. Und die Duschen am Heldenplatz sind zu wenig für 30.000 Schweißgebadete. Also geht’s - wenn man in Wien lebt - vielleicht kurz heim unter die Dusche. Oder ungeduscht in den nächsten Biergarten. Im Alten AKH (9., Alser Straße 4) zum Beispiel.

Wer das Schweizerhaus im Prater heimsuchen möchte: gute Idee, aber die haben schon viele andere. Also besser rechtzeitig einen Tisch reservieren. Oder es nebenan bei Kolariks Luftburg versuchen. Auch schön da. Mit der U-Bahn kommt man von der Station Volkstheater relativ nah ans Schutzhaus Zukunft auf der Schmelz ran (U3 Johnstraße), hier sitzt man herrlich unter Bäumen, das Essen ist fettig, wie es sein muss. Innerstädtisch empfiehlt sich der Biergarten vom Zattl. Wem das alles zu deftig und zünftig ist: Herrmanns Strandbar bei der Urania ist vom Marathon-Ziel auch nur einen Katzensprung entfernt (U4 Schwedenplatz). Für ein Nickerchen stehen hier Liegestühle am Donaukanal-Stadtstrand bereit. CW

Schweizerhaus

2., Prater 116,

Tel. 728 01 52

Kolariks Luftburg

2., Waldsteingartenstr. 128

Schutzhaus Zukunft

15., Auf der Schmelz www.schutzhaus-zukunft.at

Zattl Wirtshaus

1., Freyung 6

Strandbar Herrmann

3., Herrmannpark


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