Robert Heinz, 26, Feuerwehrmann

Stadtleben | aus FALTER 15/11 vom 13.04.2011

Kind, Haus, Beruf: Seine Träume habe er sich schon erfüllt, sagt Robert Heinz. Er arbeitet bei der Wiener Feuerwehr

Porträt: Birgit Wittstock

Es gibt Menschen, die werden der Arbeit niemals müde. Egal zu welcher Uhrzeit. Robert Heinz’ Wecker läutet um fünf Uhr. An sieben Tagen die Woche. Jeden zweiten Tag springt er oft mitten in der Nacht aus dem Bett. Durchschnittlich drei bis vier Mal gibt es Alarm während eines 24-Stunden-Dienstes auf der Wache, auf der Heinz stationiert ist. Wenn das dumpfe "Dingdong“ der Sirene erschallt und das Licht angeht, hat er eine Minute Zeit, um in voller Montur im Wagen zu sitzen. Hellwach. Bereit, Feuer zu löschen, blutende Menschen aus Autos zu schneiden oder Wasserschäden zu beheben.

Sein Arbeitstag beginnt, wenn es dunkel ist. Rund eine halbe Stunde fährt er mit seinem Seat Ibiza von Langenrohr bei Tulln, einer 2300-Seelen-Gemeinde nordwestlich von Wien, bis in den 14. Bezirk, zur Gruppenwache Penzing, einer von 27 Feuerwachen der Stadt. Er


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