"Ich habe ganz schreckliche Verrisse erlebt“

Steiermark | aus FALTER 15/11 vom 13.04.2011

Der Grazer Autor Clemens J. Setz ist eben mit dem Leipziger Buchpreis ausgezeichnet worden. Ein Gespräch über üble Verrisse und obszöne alte Männer

Interview: Maria Motter, Tiz Schaffer

Vor einigen Wochen hat sich Clemens J. Setz die wohl bislang wichtigste Auszeichnung seiner Karriere abgeholt. Mit dem Leipziger Buchpreis hat er - wie unlängst auf diesen Seiten zu lesen war - "seinen Ruf als Junggenie endgültig zementiert“. Erhalten hat er den Preis für seinen Erzählband "Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes“. 18 Erzählungen, die sich um menschliche Abgründe drehen, skurrile bis surreale Gedankenspiele literarisch in Form bringen und einen Alltag zwischen Grauen und Gleichnis festhalten.

Während sein letzter, kontrovers diskutierter und 700 Seiten schwerer Roman "Die Frequenzen“, der es im Vorjahr ins Finale der letzten fünf des Deutschen Buchpreises schaffte, noch im Residenz Verlag erschienen ist, steht der 28-Jährige mittlerweile bei Suhrkamp unter Vertrag. Nächstes


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