Neue Platten

Kurz besprochen

Lexikon | aus FALTER 16/11 vom 20.04.2011

Neue Musik 

Kontinent Varèse Die "Kontinent“-Konzertreihe ist so etwas wie die Kür in Markus Hinterhäusers vielgelobten Musikprogrammen für die Salzburger Festspiele. Sie porträtiert, so klug wie feinsinnig, wichtige Komponisten des 20. Jahrhunderts mithilfe anregender Ausblicke in Vergangenheit und Zukunft. Edgard Varèse etwa, der Klangvisionär, wurde 2009 beleuchtet auch durch Werke von Monteverdi und Liszt, Feldman und Xenakis. Schade also, dass der Mitschnitt genau darauf verzichtet und nur die gespielten Werke Varèses dokumentiert. Immerhin bieten sich so Interpretationen von wichtigen Stücken wie "Ionisation“, "Intégrales“, "Ecuatorial“ oder "Amériques“ auf Festspielniveau. (col legno) CF

Streichtrio Berlin: Jolivet, Milhaud u.a. Müßig natürlich, aber doch reizvoll die Frage, was aus Edgard Varèse (s.o.) geworden wäre, hätte er 1915 Paris nicht in Richtung New York verlassen. Wohin der avantgardistische Sonderweg, den die Groupe des Six dort nach dem Ersten


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