Liebe Leserin, lieber Leser!

Die Redaktion erklärt das Heft

Falter & Meinung | aus FALTER 16/11 vom 20.04.2011

Mit dem Redaktionsschluss ist das so eine Sache. Man schließt das Blatt, wirft die Druckerpresse an, und kaum ist die Zeitung ausgeliefert, tritt der ÖVP-Chef zurück. Kein Wort davon im Falter, mosert der Leser.

Und erst diese Woche! Dienstag nachmittag, also wieder kurz nach unserem Redaktionsschluss, stellte der neue ÖVP-Chef Michael Spindelegger sein neues Team vor. An den Spekulationen und Gerüchten, die die Osterwoche prägten, wollen wir uns als Wochenzeitung nicht beteiligen: facts are sacred, rumors are free. Auch H.-C. Strache werden wir nicht als Kanzler herbeischreiben, dafür gibt es News und Profil.

Nichtsdestotrotz erhalten Sie diese Woche einen profunden ÖVP-Schwerpunkt: Barbara Tóth analysiert, wie sich konservative Parteien in Europa neu erfinden konnten (S. 10). Sie sprach mit Karl Schwarzenberg, dessen Biografie sie übrigens verfasst hat. Stefan Apfl (S. 12) widmete sich den christlichen Wurzeln des neuen ÖVP-Chefs, und Florian Klenk (S. 13) sieht in der Ära von Claudia Bandion-Ortner auch ein Lehrstück für den neuen ÖVP-Chef.

Feuilleton? Klaus Nüchtern (S. 23) tippte diese Woche sein Interview mit Tim Raue ab - und alle durften dabei mithören. Im Stadtleben kümmert sich Christopher Wurmdobler (S. 32) derweil um das Tier des Karfreitags: den Fisch. Bon appétit! red


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