Die ORF-Debatte

Medien | aus FALTER 16/11 vom 20.04.2011

In dem Moment, als Alexander Wrabetz ankündigte, noch einmal zur Wahl des Generaldirektors am 9. August antreten zu wollen, erhitzte sich die politische Debatte um den ORF aufs Neue.

Die ÖVP wirft der SPÖ vor, das Haus völlig unter Kontrolle gebracht zu haben und spekuliert mit RTL-Chef Gerhard Zeiler als Gegenkandidaten - obwohl der, der politischen Farbenlehre zufolge, kein klassischer Schwarzer ist. Zeiler war Pressesprecher von Ex-Bundeskanzler Franz Vranitzky. Michael Spindelegger traf ihn jüngst in Luxemburg.

Die ÖVP möchte auch den Stiftungsrat in ein Aufsichtsrats-Modell à la ÖIAG umbauen, in den alle fünf Parteien Experten entsenden können. Die SPÖ, die noch vor zwei Jahren Wrabetz unbedingt absetzen wollte, hat inzwischen ihren Frieden mit ihm geschlossen.

Ebenfalls als Kandidaten ins Spiel gebracht haben sich der derzeitige Online-Direktor Thomas Prantner, der im verkleinerten Direktorium keinen Job mehr haben wird, sowie die Journalistin und Moderatorin Karin Resetarits-Kraml


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