7 Sachen die Sie über das (OSTER)EI eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 16/11 vom 20.04.2011

Wieso überhaupt Eier zu Ostern?

Naja, als Symbol der "Fruchtbarkeit“ sind Eier ja keine so wahnsinnig schlechte Idee fürs Frühlingsfest. Bis zu Beginn des 16. Jahrhunderts war Eieressen in der Fastenzeit verboten; zu Ostern gab’s dann eben Eier satt.

Und warum verstecken?

Es war schon ein heidnischer Brauch, Eier zu bemalen und auf Äcker zu legen. Das sollte die Götter gnädig stimmen. Angeblich.

Wo kommen denn die ganzen Eier her?

50 Millionen Eier isst Österreich um Ostern herum - der Privatjahresverbrauch liegt österreichweit bei 680 Millionen Stück. Ostern will da gut geplant sein. "Färbeware“ wird übrigens schon seit Jänner produziert.

Aber das böse Cholesterin!

Papperlapapp. Das böse Ei war früher. Wer sich ausgewogen ernährt und auch sonst gut lebt, sagen Ernährungswissenschaftler heute, darf auch zu Ostern einmal über die Stränge schlagen.

Gibt es in Österreich noch Käfighaltung?

Die ist seit 1.1.2009 verboten. EU-weit tritt 2012 das Verbot der "konventionellen Käfighaltung“ in Kraft. "Ausgestaltete Käfige“ (750 cm3 statt 550 cm3 pro Tier, gemein!) sind aber weiterhin erlaubt.

Wieso gibt es braune und weiße Eier?

He!, es gibt sogar grüne Eier. Die Farbe hat mit der Rasse der Legehenne zu tun. Die weiße Schale ist eine Spur dünner. Also aufpassen beim Bemalen. Und viel Glück beim "Eierpecken“.

Also alles gut, wenn man gute Eier kauft?

Nicht, wenn Sie beim Eierschmaus an die Eintagsküken denken. Das ist das männliche Federvieh, das gleich nach dem Schlüpfen aussortiert wird und in den Fleischwolf kommt. Wer keine Eier legt, wird Tierfutter. 7,8 Millionen niedliche Wuserln! Noch ein Ei?


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