Fischhändler Erkan Umar empfiehlt: mehr Makrele

Stadtleben | Nina Kaltenbrunner | aus FALTER 16/11 vom 20.04.2011

Was tun, wenn Fisch zur knappen Ressource wird? Wenn unsere "Lieblingsfische“ vom Aussterben bedroht sind? Wenn durch Fisch- und Garnelenzucht ganze Landstriche zerstört, Wildbestände durch übertragene Krankheiten bedroht werden? Keinen Fisch mehr essen? Nein, bitte nicht! Worauf wird also in Zukunft zu achten sein? Erkan Umar setzt auf moralische Verantwortung beim Fischein- und -verkauf. Dem Falter hat der Fischhändler vom Naschmarkt zudem sein Lieblingsrezept verraten: Gegrillte Makrele à la Umar.

Fisch in der Krise? Noch nicht, aber bald, wenn man nicht aufpasst, so schätzt er die Lage ein. Als Erkan Umar und sein Bruder Gökhan vor 16 Jahren am Naschmarkt begonnen haben, mit Fischen zu handeln, waren die Meere rund um ihre Heimat Türkei noch voll mit Zackenbarsch, Stör, Zahnbrasse, Steinbutt, Seeteufel und Thunfisch - jede Menge gab es davon, schwärmt er. Überfischung war damals ein Fremdwort, Fangbeschränkungen ebenso.

Heute gibt es in der Türkei keine Fische mehr. Die


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