Dann war "da Peda“ weg

Stadtleben | Analyse: Johann Skocek | aus FALTER 16/11 vom 20.04.2011

Nach Peter Pacults Rauswurf steuert Rapid am Rande des Abgrunds dahin

Der Abgang des grantigen Peter Pacult vergangene Woche überraschte dann doch alle, am meisten wahrscheinlich den Rapid-Präsidenten Rudolf Edlinger. Wie beim Abschied des Stürmers Nikica Jelavic, der wie Pacult nicht zum Training erschien, setzte Rapids Präsident Rudolf Edlinger dieses treuherzige, um Überzeugungskraft bettelnde, jedoch sofort Misstrauen hervorrufende Gesicht auf und schüttete den Gegangenen ein paar Schmutzkübel nach. Schuld sind in Edlingers Welt nämlich immer die anderen. Pacult habe den Verein hintergangen, behauptet der Fußballpräsident. Wie bei Jelavic kennt die Öffentlichkeit nur Edlingers Version. Also Vorsicht und Distanz.

Im historischen Längsschnitt seit Ende der 1970er-Jahre war Peter Pacult einer der erfolgreichsten Trainer der Hütteldorfer. Und der geduldigste, immerhin hielt er viereinhalb Jahre lang durch: vom September 2006 bis jetzt.

Erfolgreicher war nur Otto Baric (1982 bis


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