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Christoph Ransmayr liest aus "Morbus Kitahara“

Lexikon | aus FALTER 17/11 vom 27.04.2011

Ransmayr füllt die Säle. Als 2006 sein jüngster Roman, "Der fliegende Berg“, erschien, war für die Präsentation das Burgtheater gerade groß genug. Jetzt wird der vorhergehende Roman des Oberösterreichers, "Morbus Kitahara“ (1995), in die Serie "Grundbücher der österreichischen Literatur“, die sich an einem Kanon der Nachkriegsliteratur versucht, aufgenommen. Weil es Christoph Ransmayr ist, muss man vom üblichen Austragungsort Alte Schmiede ins mehr Publikum fassende Odeon Theater ausweichen. Es lockt eine der seltenen Lesungen des Autors. Außerdem referiert der in Zürich lehrende Germanist Karl Wagner zu dem Roman, der über die große Katastrophe des letzten Jahrhunderts erzählt, aber weit über den Zweiten Weltkrieg hinausreicht. Abschließend führt Wagner ein Gespräch mit Ransmayr, das Klaus Kastberger moderiert. SF

Odeon, Mo 19.00


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