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Neues aus Tradition: Die Sachsen kommen

Lexikon | aus FALTER 17/11 vom 27.04.2011

Seit fast fünf Jahrhunderten - und das ununterbrochen, quer durch die Epochen - zählt die Sächsische Staatskapelle Dresden zu den führenden Klangkörpern der Welt. An ihrem Pult standen prominente Dirigenten wie Heinrich Schütz, Jan Dismas Zelenka, Carl Maria von Weber, Richard Wagner, Fritz Busch, Kurt Sanderling, Giuseppe Sinopoli und, ab 2012, Christian Thielemann. Tradition hat aber auch das jeweils Neue: Schon Antonio Vivaldi, Robert Schumann und Franz Liszt schrieben eigens für die Dresdner - so wie nun der Wiener Komponist Johannes Maria Staud, der in der laufenden Saison den ehrenvollen Titel des Capell-Compositeurs trägt. Sein Orchesterstück "Tondo“ eröffnet das dreitägige Wien-Gastspiel der Sachsen unter Christoph Eschenbach. Es folgen Schumanns Violinkonzert und Brahms’ Erste. CF

Musikverein, Do 19.30


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