Kritik

Space-Art: Die nach den Sternen greifen

Lexikon | aus FALTER 17/11 vom 27.04.2011

Einmal im Jahr produziert die Kunsthalle eine Themenausstellung, sei es zu Liebe, Krieg, Gitarren oder Superstars. Nun hebt sie endgültig ab: In der anlässlich von 50 Jahren bemannten Raumflugs zusammengestellten Schau "Weltraum. Die Kunst und ein Traum“ greifen die Künstlerinnen und Künstler nach den Sternen. Ein buntes Potpourri an verschiedenen Zugängen wird hier geboten, von meditativer Konzeptkunst bis hin zu quietschendem Pop. Überdurchschnittlich viele Installationen zählen zur aktuellen Auswahl, die auch Gemälde von Kosmonauten zeigt. Wer den Weg zum Ausstellungspartner Naturhistorisches Museum antritt, sei gewarnt: Die dort gezeigte Kunst lohnt den Besuch weniger als die tausend Gesteinsbrocken im Meteoritensaal. NS

Kunsthalle Wien, bis 15.8.


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