Der Sieg des bösen Geistes

Politik | aus FALTER 17/11 vom 27.04.2011

Wird die Wiener Justiz Terroristen der Abu-Nidal-Gruppe acht Millionen Dollar zurückgeben?

Bericht: Florian Klenk

Mit einem Kinderbuch in der Hand liegt er im Spitalsbett. 60 Granatsplitter stecken in seinen Beinen. Die Krone zeigte den kleinen Helden am Titelblatt. Beinahe wäre auch er getötet worden.

Zwei Tote und 21 Verletzte waren in Wien am 29. August 1981 zu beklagen. Einer der Verletzten war der damals elfjährige Daniel S. (Name geändert). An einer Bar-Mizwa-Feier hatte der Bub teilnehmen wollen, als vor der Synagoge in der Seitenstättengasse Granaten von Terroristen der Abu-Nidal-Gruppe (ANO) explodierten.

Daniel S. hat die vergilbte Krone wie ein Beweisstück gesichert. 30 Jahre sind seit dem Anschlag vergangen, aber noch immer beschäftigt sein Fall die Gerichte. Denn Daniel S. will nicht hinnehmen, dass ANO-Terroristen ihr in Wien gebunkertes Geld von der Republik zurückerhalten.

Ein bei der Bank Austria eingefrorenes Millionenkonto der Terroristen könnte diese Woche von einem


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