"Die Leute werden zahlen, weil man Qualität schmeckt“

Medien | aus FALTER 17/11 vom 27.04.2011

Heribert Prantl, Innenpolitik-Chef der Süddeutschen, über die Pflicht des Journalisten, die Angst vor Guttenberg und die Zukunft der Zeitung

Gespräch: Stefan Apfl, Armin Thurnher

FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl lümmelt mit Gleichgesinnten an einem Tisch in der Ecke, mehrere Runden älterer Damen spielen Tarock. Ein verregneter Aprilnachmittag im mit Rauchschwaden verhangenen Café Rathaus. Ein fideler Heribert Prantl tritt zur Tür herein, 15 Minuten zu früh. Er hat soeben die erste Vorlesung im Rahmen der Theodor-Herzl-Dozentur beendet, das Thema: die Zukunft des Journalismus. Prantl, einst Richter von Beruf, ist einer der gewichtigsten Kommentatoren deutscher Sprache. Noch zweimal wird er im kommenden Monat von München nach Wien pendeln, um über die Rolle des Meinungsjournalismus und das Grundrecht auf Pressefreiheit zu referieren oder zu urteilen, wie es seine Art ist. Das Gespräch hat längst begonnen, als er das Sakko auszieht und eine heiße Schokolade bestellt.

Falter: Herr


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