Donaufestival 2011: verbotene Früchte und Subversion am Seniorenabend

Feuilleton | aus FALTER 17/11 vom 27.04.2011

"Nodes, Roots & Shoots“ (Knoten, Wurzeln und Triebe) lautet das der Biologie entlehnte Generalmotto, unter das Festivalleiter Thomas Zierhofer-Kin das heurige Donaufestival stellt. Solange verbotene Früchte und nicht Kraut und Rüben am Teller landen, ist in Krems alles in Ordnung. Von 28. bis 30. April und von 5. bis 7. Mai treten wieder allerhand Künstler aus der Grauzone zwischen Pop und Avantgarde auf, die sonst eher selten in Österreich vorbeischauen. Am Eröffnungsabend steht neben den Wild Beasts mit Owen Pallett noch ein großer junger Theatraliker auf der Bühne. Freitag dann der subversive Seniorenabend mit John Cale.

Der Samstag bringt junge Eklektiker mit Rumms, darunter der bis in Superstarkreise gefragte Hip-Hop-Produzent Diplo und der wunderliche Rapper und Yogalehrer Gonjasufi. Am zweiten Wochenende folgen No-Wave-Legende Lydia Lunch die jüngst reformierten Dancepunks Death From Above 1979 und die Soul-Dubstepper Mount Kimbie.


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