Auf Herz und Lyrics überprüft

Stadtleben | aus FALTER 17/11 vom 27.04.2011

Der Quote-Club hebt seit 10 Jahren den Frauenanteil hinter Wiens Plattentellern

Clubporträt: Katharina Seidler

Könnt ihr endlich mal ein Lied von einem Mann spielen? Hier läuft die ganze Zeit nur Frauenmusik.“ Der DJ blickt verwundert von seinen Reglern auf: "Aber ich habe doch eh nur Songs von Männern gespielt.“ - "Eben.“

Mit diesem Trick machte Denice Frederiksson die Plattendreher in den Gürtellokalen auf die Unausgewogenheit ihrer Musikauswahl aufmerksam, als sie vor acht Jahren von Schweden nach Wien übersiedelt war. Zusammen mit ihrer damaligen Freundin war sie auf der Suche nach Ausgehmöglichkeiten. Nach einem Club, in dem sich ein lesbisches Paar ebenso wohlfühlen wie gute Musik hören konnte. Musik, die nicht nur von Männern stammt.

"Gute Musik und der Wunsch nach neuen Freiräumen“: So beschreiben auch drei andere Mitglieder des Quote-Kollektivs ihren Ansporn, vor zehn Jahren die monatliche Clubreihe Quote ins Leben zu rufen. Ute Hölzl, Lyn Huffschmidt und Eva Trimmel


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