Was fährt denn da?  

Wenn es keinen Atomstrom gäbe ...

Mobilitätskolumne

Stadtleben | aus FALTER 17/11 vom 27.04.2011

Bericht: Birgit Wittstock

Elektrofahrzeuge gelten als die ökologische Errungenschaft schlechthin. Rund 200 E-Mobile fahren auf Österreichs Straßen. ÖVP-Umweltminister Niki Berlakovich kündigte kürzlich an, dass es in den kommenden Jahren 250.000 werden sollen. "Sehr unüberlegt“ findet das Rüdiger Maresch. "Die verfügbare Menge an Ökostrom ist derzeit mager. Wobei mager ein Hilfsausdruck ist. Unser Ökostromgesetz ist eine Katastrophe“, sagt der Wiener grüne Umweltsprecher. "Man muss erst sämtliche Voraussetzungen schaffen, ehe man solche Ansagen macht.“

Ein Auto, das man an die Steckdose hängt - tadellos. So tadellos, dass Frankreichs Staatspräsident jüngst 50.000 Elektroautos für seine Beamten orderte. Freilich nicht ohne Hintergedanken, ist die französische Regierung doch AKW-Betreiber mit Monopolstellung und kann ihren überschüssigen Atomstrom kaum besser verwerten, als damit die Automobile anzutreiben. Auch deutsche Experten tüfteln an der Beziehung Elektroauto


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige