Wien, wo es isst  

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 17/11 vom 27.04.2011

Heumühlviertel: das Dorf in der Stadt

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Dass das Viertel alt ist, merkt man schnell. Denn zwischen Margaretenstraße, Wiedner Hauptstraße, Waaggasse und Ziegelofengasse herrscht durchaus der Mut zur krummen Gasse, zum schrägen Winkel, zum sich unerwartet öffnenden Platz. Das Grätzel ist zwar naschmarktnah, wirkt aber generell recht gut situiert, was alte und neue Genussversorgung anbelangt.

Mit dem Wieden Bräu hat es sogar eine Gasthofbrauerei, die beim Essen nicht die geringste Anstrengung unternimmt, sich vom Klischee auch nur ein bisschen zu entfernen; aber egal, das hier gebraute Bier ist wirklich ziemlich super, vor allem die abwechselnden "Spezialbiere“ (derzeit Kölsch, Osterbock) können was, das Hanfbier gewann einmal eine Vergleichsverkostung. Gleich daneben die beiden Chang-Lokale, von denen die Nudelsuppenhütte zwar stärker besucht ist, das gestylte Chang Asian Duck aber weitaus besser kocht. Konkret ist es überhaupt einer der zu Unrecht


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