Kages befürchtet, dass Reformen statt Einsparungen Mehrkosten bringen

Steiermark | aus FALTER 17/11 vom 27.04.2011

Proteste gegen die geplanten Einsparungen bei den Spitälern wurden schon viele laut: Das LKH Hörgas-Enzenbach hat natürlich etwas dagegen, zugesperrt zu werden. Neu ist aber die Befürchtung der Krankenanstaltengesellschaft Kages: Deren Chefs glauben, die Reformpläne könnten statt zu Einsparungen gar zu Mehrkosten führen.

Dies schreiben die Vorstände Werner Leodolter, Petra Kohlberger und Ernst Fartek in ihren Stellungnahmen zum Regionalen Strukturplan Gesundheit (RSG), die der Falter von Dritten übermittelt bekam; die Kages wollte sich nicht dazu äußern. Da heißt es: "Im Gesundheitswesen … kann der finanzielle Aufwand umfassend und nachhaltig nur durch Strukturmaßnahmen reduziert werden. Nach unserer Einschätzung wird der vorliegende Entwurf nur in sehr begrenztem Umfang diese Erwartung erfüllen können. Es gibt einige Hinweise, dass aufgrund anstehender Strukturinvestitionen eher eine Kostensteigerung zu befürchten ist.“ Durch das Papier zieht sich auch die Kritik, der


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