Tipp

Dombau: Wer will fleißige Handwerker sehen?

Lexikon | aus FALTER 18/11 vom 04.05.2011

Weder Notre Dame noch der Kölner Dom können mit dem Wiener Stephansdom mithalten, wenn es um die Menge der Baudokumente geht. Von keinem gotischen Dombau in Europa existieren so viele Planrisse auf Pergament und Papier. Die Baumeister und Steinmetze orientierten sich an den doppelseitig beschriebenen Bauzeichnungen, die in der Ausstellung "Der Dombau von St. Stephan“ gezeigt werden. Dazu zählt auch ein fünf Meter hoher Aufriss des Nordturms, dessen Bau nie vollendet worden ist. In die Entstehungsphase von Wiens größter Kirche führen Urkunden, Grafiken, Architekturfragmente aus Stein und Werkzeuge; anhand einer Spiel-Baustelle können auch kleine Besucher mittelalterliche Konstruktionstechniken ausprobieren. NS

Wien Museum, bis 21.8.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige