Technik  

Es gibt auch pädagogisch wertvolle Apps

Dinge, die uns brauchen

Medien | aus FALTER 18/11 vom 04.05.2011

Prüfbericht: Thomas Vasek

Haben Sie auf Ihrem iPhone auch so lustige Apps? Führen Sie gerne Apps vor, die Gesichter verformen? Die rülpsen oder furzen können? Oder nerven Sie Freunde mit dem "Akinator“, dem allwissenden Flaschengeist, der ausgedachte Personen errät? Dann sind Sie ein typischer App-Depp wie die meisten von uns, und das weiß ich auch ohne "Akinator“. So eine App kostet ja fast nix, denkt man sich - und schon kann das iPhone Bier trinken. Kein Wunder, dass alleine in Apples Appstore mittlerweile rund 400.000 Apps verfügbar sind. Als verantwortungsbewusster Kolumnist möchte ich Sie allerdings darauf hinweisen, dass es auch Unmengen überaus nützliche, politisch korrekte, pädagogisch wertvolle Apps gibt. Zum Beispiel Navigations-Apps oder Apps fürs Kochen, Flügebuchen und Sprachenlernen. Oder nehmen Sie nur "Flipboard“: Diese superbe Anwendung für den iPad macht aus Facebook, Twitter & Co ein Social-Media-Magazin, das sich wie eine richtige Zeitschrift blättern und lesen lässt. Oder der GPS-Fahrradcomputer von B.iCycle fürs iPhone, mit Tacho und Kalorienermittlung, mit dem man Routen und Fahrdaten aufzeichnen und mit seinen Facebook-Freunden teilen kann. Für weitere Nutzwert-App-Tipps habe ich jetzt allerdings keine Zeit mehr. In meiner Schleuder sitzt ein kleiner roter Vogel, den ich auf ein grünes Schwein abfeuern muss. Das Spiel heißt "Angry Birds“, kostet nur 79 Cent und wird von führenden Ornithologen empfohlen. Jeder Depp hat eben seine App.

Thomas Vasek ist Journalist und Buchautor in München


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