Viel Avantgarde, aber auch viel Abtanzen

Feuilleton | aus FALTER 18/11 vom 04.05.2011

Kunstvolle Wurzeln, Knoten und Triebe beim ersten von zwei vielseitigen Wochenenden des Donaufestivals in Krems

Reportage: Katharina Seidler

Strammstehen!“, ruft Jonathan Meese und fuchtelt mit einem Stoffleoparden herum, "wir müssen strammstehen vor der Kunst, um ihr nicht im Weg zu sein!“ Im hinteren Teil des gut gefüllten Raumes in der Kremser Kunsthalle müssen das die Besucher, die zur Predigt des Malers gerade noch Einlass erhalten haben, wortwörtlich nehmen - aus schierem Platzmangel.

Strammstehen lautete aber zum Glück nicht die Devise beim Rest des Donaufestivals, das vergangenes Wochenende in seine erste Runde ging. Der Spagat zwischen Musik, bildender Kunst, Diskurs, Performance und Installation machte schon immer den besonderen Reiz des Festivals aus. Viel Avantgarde, aber auch viel Abtanzen.

So ist an den fünf Aufführungsorten in Krems sowohl Platz für eine Lasershow von Robin Fox als auch für die dreitägige, gesellschaftspolitische Performance "New Black“, für


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