Zwischen Schein und Sein

Feuilleton | aus FALTER 18/11 vom 04.05.2011

Gerald Matt, der Direktor der Kunsthalle Wien, gerät zunehmend in die Kritik

Bericht: Matthias Dusini

Die Kurzfilme wurden vom Mobilfunkbetreiber Hutchinson 3G Austria in Auftrag gegeben und haben Gerald Matt (53), den Direktor der Kunsthalle Wien, zum einzigen Protagonisten. Der Dandy posiert als Politiker, Abenteurer und Privatdetektiv und philosophiert über Apokalypse und "Teletubbies“. Die vom Teleprompter abgelesenen Texte schrieb der Kunsthallen-Kurator Thomas Mießgang.

Wie viele Handybenutzer auf die Kasperliaden zugegriffen haben, ist nicht bekannt; auf der Website der Kunsthalle Wien stehen sie noch immer zum Download bereit. Der Hauptdarsteller ließ sich die in seinem Büro gedrehten Kurzauftritte mit monatlich knapp 3000 Euro honorieren.

Werbung für die Kunsthalle oder Selbstdarstellung, wirtschaften zum Wohl einer öffentlich geförderten Institution oder in die eigene Tasche: Seit Wochen sieht sich der Vorarlberger Kulturmanager mit dem Vorwurf konfrontiert, die Grenzen


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