7 Sachen die Sie über Coca-Cola eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 18/11 vom 04.05.2011

Coca-Cola wird 125 Jahre alt.

Genaugenommen am 8. Mai mixte der Apotheker John Stith Pemberton ein Säftchen, in dem bereits die wichtigen Zutaten enthalten waren, Coca-Blätter und die Cola-Nuss.

Coca-Blätter klingt nach Drogen.

In Jacob’s Pharmacy wurde das mit Sodawasser aufgespritzte Getränk gegen Müdigkeit, Kopfschmerzen und Depressionen verkauft. Ein bisschen Kokain half den Bürgern von Savannah auf die Sprünge.

Was ist Cola dann heute?

Koks wird wohl keines drin sein, obwohl noch immer ein Geheimnis um das Rezept gemacht wird. Aufputschend wirkt der reichlich darin enthaltene Zucker.

Nur mal so assoziiert: Sigmund Freud konsumierte Kokain. Trank er auch Cola?

Warum nicht? 1908 reiste Freud ja in die USA, da gab es die CC-Company bereits. Nach Österreich kam die berühmte Flasche erst 1929, als der Vorarlberger Unternehmer Heinrich Ganahl mit der Abfüllung begann.

Wie steht es mit Cola in Wien?

Nach Wien kam das Cola Ende der 30er-Jahre.

Das Cola war braun?

Der Absatz von Coca-Cola stieg in der Nazizeit gewaltig. Bei Treffen der Hitler-Jugend wurden Gratisproben verteilt. Als während des Kriegs Rohstoffe fehlten, wurde ein Ersatz erfunden - Fanta.

Ist doch nicht alles schlecht aus USA?

Naja. Die Wiener nannten das GI-Getränk "Gspritzter mit Schmierseife“. Und auch "aufgelöste Schuhcreme“.

Was ist das Cola-Haus am Wienerberg?

Hier werden seit 1956 die Dosen und Flaschen abgefüllt. Vor Weihnachten fährt übrigens der Cola-Truck bis zum Rathaus. Aber keine Angst: Den Mann mit dem Bart und dem roten Mantel haben nicht die Nazis erfunden.


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