Hochseil am Höchststand

Stadtleben | aus FALTER 18/11 vom 04.05.2011

Vom Trend- zum Massensport: Die Slackliner erobern die Parks

Reportage: Birgit Wittstock

Es war in den Anfangsjahren des neuen Jahrtausends, als eine Handvoll Verwegener Seile zwischen jeweils zwei Bäumen in den Parks von Wien spannte, um zum großen Staunen der Sonntagsspaziergänger in Kniehöhe darauf zu balancieren. Nur wenigen gelang es, sich mehr als nur ein paar Sekunden auf dem stark ins Schwingen geratenden Seil, das eigentlich eher einem Gurt gleicht, zu verharren, geschweige denn, ein paar Schritte darauf zu tun. Trotzdem hatten die Zuseher einen eigenartigen Ausdruck auf ihren Gesichtern, ganz so, als wären sie gerade Zeuge von etwas Großem, Geschichtsträchtigem geworden.

Baumschmerzen

Was letztlich natürlich eine maßlose Übertreibung war, aber versuchen wollte es zweifelsohne fast jeder. Oder zumindest wissen, wie diese neue Freizeitbeschäftigung respektive Sportart denn nun hieße. Slacklining war bald in aller Munde.

Ein Jahrzehnt später gleichen an warmen Nachmittagen

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